Hessenliga

Gießen 1 - FTV 1: 4:4**

von Ludger Brüggemann

Nachdem der große Treck der vier Mannschaften aus Frankfurt in Gießen irgendwann um kurz nach 14h eingetrudelt war, konnten die Spiele dann mit leichter Verspätung beginnen. Wir von der ersten waren gewarnt, denn die Gießener hatten in der Vorrunde überraschend einen Sieg in Hofheim geschafft. Schon nach relativ kurzer Zeit gab es an den ersten beiden Brettern bei Ingo und mir recht ereignisarme Remisen. Ich überlegte nach dem frühem Remisgebot meines Gegners eine Weile, konnte aber kein aktives Spiel finden, was eine Ablehnung rechtfertigt hätte. Und da mein Gegner über 100 DWZ-Punkte mehr auf dem Kerbholz hat, willigte ich ein. Ingo war noch ein paar Minuten früher fertig. Insgesamt sah der Mannschaftskampf zu diesem Zeitpunkt noch ausgeglichen aus. Michaels Partie roch zwar nach großem Vorteil, aber es war reichlich kompliziert. Dagegen stand Gerardo mit einem Minusbauern und schlechterer Stellung schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand, da er das erhoffte aktive Spiel nicht aufs Brett bekam. Gut sah es bei Jérôme aus. Er hatte Stellungsvorteil, der sich in einem Mehrbauern niederschlug. Unklar war aber, ob der im Springerendspiel auch zu verwerten war. Inzwischen hatte Murat sich in eine leicht passive Stellung manövrieren lassen. Der gegnerische schwarzfeldrige Läufer war zwar durch seine eigenen Bauern eingeschränkt, aber Murats Springer ging es irgendwie noch schlechter. Er hatte gar keine Felder und mutierte zum Statisten. Bleiben noch die Partien von Bennet und Max an den Brettern 7 und 8: Nachdem Bennets Gegner nach meiner Einschätzung eine aussichtsreiche Fortsetzung ausgelassen hatte, konnte Bennet nicht mehr viel passieren, und man landete in einem Bauernendspiel. GM Alexander Donchenko als Zaungast versuchte zwar in der Analyse einen Gewinn für Gießen zu finden, er hat aber wohl auch keinen gefunden. Bestimmt war es für Bennet ein Erlebnis, bei der Analyse seiner eigenen Partie durch so einen starken Großmeister dabei zu sein. Max hatte zwischendurch ein wenig zu sorglos seinem Gegner viel Aktivität eingeräumt, so dass dieser einen Bauern gewinnen konnte. Eine kleine Kuriosität ereignete sich an Brett 6 bei Gerardos Partie: Beim Zuschauen fiel irgendwann mein Blick auf die Uhr, und verwundert über die kurze Restbedenkzeit beider Spieler fing ich kurz an zu rechnen. Mit dem Ergebnis, dass bei dieser Uhr der Modus falsch eingestellt war, nämlich ohne 30-sec.-Bonus. Als ich den Schiedsrichter darauf aufmerksam machte, war dieser zuerst ein wenig ungläubig und ratlos. Als aber bei einer Restbedenkzeit unter 20 min. die Sekunden auch gezählt wurden, sah man ja ganz deutlich, dass es keinen Bonus gab. Also schnappte er sich die Uhr und hat es auch geschafft, sie richtig zu stellen. Danach musste der Schiedsrichter noch eine harte Nuss knacken, er war nämlich Michis Gegner. Doch die Nuss war zu hart, denn Michi hatte eine echt tolle Kombination aufs Brett gezaubert, mit Opfer von einer Qualität und einem Turm hinterher. Sein Gegner überlegte mehr als 40 Minuten und schnappte sich die Opfer. Während dieser Zeit hatte Michi aber die Kombination bis zum Matt weitergerechnet. Bald danach musste leider Gerardo die Segel streichen, doch zum Glück wickelte Max' Gegner in ein Turmendspiel mit Mehrbauer ab, was aber gar nicht mehr zu gewinnen war. So blieben noch Jérômes (etwas besser) und Murats (etwas schlechter) Partien. Da aber beide Partien nur mit einem gewissen Risiko zu gewinnen waren und das ja auch schief gehen kann, einigte man sich auch hier bald auf remis. Das wurde tatsächlich dem Kampfverlauf gerecht, und außerdem waren alle froh, einen langen zähen Abend vermieden zu haben.


Landesklasse

SV Kinzigtal Erlensee / Langenselbold - FTV 1860 II 3:5

von Peter Ortinau

Neue Erfindung sorgt für Sieg

Nachdem wir nach zwei Spielen da standen wo wir keinesfalls stehen wollten - nämlich auf einem Abstiegsplatz - musste im dritten Spiel unbedingt ein Befreiungsschlag her. Leider fielen auch dieses Mal einige Stammkräfte aus, insbesondere Max mussten wir an die erste Mannschaft abgeben. Und die schlechten Nachrichten rissen nicht ab, da Jan kurzfristig am Spieltag ausfiel und wir nochmals umdisponieren mussten. Mit dem nahezu unschlagbaren Dominik bekamen wir aber nicht nur einen äußerst motivierten Ersatz ("ich nehme Brett 5! Gegen wen geht's?") sondern auch gute Stimmung ins Team.

Gegen 13 Uhr (Abfahrtszeit war 13:15 Uhr) traf ich schon mal am Verein ein, um genau das zu verhindern, was ich erwartet hatte. Die anderen Teams bestiegen die Autos nach Gießen und Dominik lief voller Tatendrang auf's nächstbeste Auto zu: "Bei wem kann ich mitfahren?"

Nachdem ich also erfolgreich verhindert hatte, dass Dominik sich plötzlich an Brett 5 in der ersten Mannschaft wiederfindet, kamen nach und nach meine weiteren Schäfchen eingetrudelt. Lucas' Mutter Sonja hatte sich ebenfalls als Fahrerin zur Verfügung gestellt (DANKE!!) und nahm Punkt 13:15 Uhr die erste Fuhre mit nach Langenselbold. Kurz darauf traf mit Thomas Fahrer Nummer 2 ein und wir stellten fest: Einer fehlt noch: Bao!

Um 13:25 Uhr wurden wir doch zunehmend unruhig. Bao ging nicht ans Handy. Um 13:30 Uhr fuhren wir schließlich ziemlich frustriert los. Es kommt ein Satz, der sich so ähnlich in jeder Aktenzeichen XY-Sendung wiederfindet: Die folgende Autofahrt sollte noch große Bedeutung haben, doch den Insassen war das zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst!

Wir waren während der Fahrt alle mit unseren Problemen beschäftigt: Robert erinnerte sich, dass er letztes Jahr gegen Langenselbold in nur 12 Zügen verloren hatte (die gegnerischen weißen Springer standen damals auf h7 und h8!). Thomas erklärte, dass er nach der Partie auch direkt ganz dringend weg muss. Und ich beschäftigte mich mit einer ganz neuen Erfindung namens "WhattsApp"! Nachdem mir Robert gezeigt hatte, wie ich damit Bao kontaktieren kann (bis dahin bin ich immer nur angeschrieben worden), kam tatsächlich ein Kontakt zu Stande! Baos Zug war einfach nicht gekommen. Ich gab ihm die Adresse des Spiellokals durch. Und die Karenzzeit!

Wir kamen quasi auf die Minute pünktlich und schon ging es los. Also, für die meisten. Denn drei Bretter blieben zunächst unbespielt da nicht besetzt. Lucas und Dominik (ich hatte ihn an 7 gestellt, was sich noch als großer Fehler erweisen sollte) hatten vorerst nichts zu tun, bei uns fehlte Bao. Als sich quasi alle schon mit einem frühren 2:1 abgefunden hatten, erschien Bao doch noch: 4 Minuten vor Ablauf der Karenzzeit! Mit einem leichten Lächeln im Gesicht widmete ich mich meiner Partie: 2:0.

Mein Gegner erwischte einen rabenschwarzen Tag (mit einem raabenschwarzen hätte es bestimmt für einen halben Punkt gereicht, Schenkelklopfer!) und gewährte mir mit schwarz freies Spiel. Nach nicht einmal 90 Minuten übersah er dann einen taktischen Trick, der eine volle Figur kostete: 3:0.

Robert gratulierte mir zum schnellen Sieg: "Prima! Dann kann ich ja auch aufgeben!" Und er hatte Recht. Er hatte den selben Gegner wie damals erwischt, die selbe Eröffnung gespielt und war auf die selben 2 Springer reingefallen! Sein Turm auf h8 war erneut Geschichte! Aber eine Verbesserung gab es doch: Dieses Mal hat er 16 Züge durchgehalten...! 3:1.

Dominik machte mich sogleich auf meinen Fehler aufmerksam. Hätte ich Robert an 7 gestellt und ihn an 8, dann hätte Robert kampflos gewonnen und er natürlich auch. Tja, ich konnte ja nicht ahnen dass der Gegner Brett 7 freilässt und damit unsere Geheimwaffe ausschaltet. 3:1 klang ja ganz gut, dennoch hatte ich einige Sorgenfalten beim Betrachten der Bretter. Thomas - gesundheitlich etwas angeschlagen - hatte früh Material verloren und stand auf Verlust, Grover kam mit seiner neuen Eröffnung auch nicht wirklich gut zurecht und verlor gerade eine Qualität. Gedanklich stellte ich auf 3:3, womit es die Jugend richten musste, Benedikt und Bao.

Bao und Benedikt in Aktion

Benedikt war ein mir neues Gesicht, spielte aber gegen seinen deutlich stärkeren Gegner (1900 DWZ) eine sehr solide Partie mit Schwarz. Sein Zeitverbrauch machte mir etwas Sorge, ebenso wie die Tatsache, dass der Plan des Gegners (Königsangriff) recht klar war, das Gegenspiel aber nicht. Doch der Gegner stellte plötzlich den c-Bauern ein. Und durch die nun geöffnete c-Linie strömten Benedikts Schwerfiguren ins unvorbereitete weiße Lager. Nach einem kurzen Massaker stand es 4:1.

Bei einem gedanklichen 4:3 kam es nun ganz auf Bao an. Bao hatte die eindeutig bessere Stellung und die eindeutig schlechtere Zeit. Während ich nun angesichts des Spielstands an ein paar vorsichtige, stellungsverbessernde Züge dachte (z.B. finale Entwicklung des Damenflügels), kam bei Bao das Naturell durch (Bao bedeutet so viel wie Gepard, wie ihr sicher alle wusstet!).

RUMMS! Ein ungedeckter Springer wurde von Bao auf f7 in die Rochadestellung reingeopfert. Glücklicherweise stand ich gerade, sonst wäre ich vom Stuhl gefallen. Wiederlegen konnte ich das Opfer nicht, aber so richtig korrekt sah es für mich auch nicht aus. Bao arbeitet mit mehreren Fesselungen und Abzügen, aber seine Angriffsfiguren standen auch alle unverteidigt herum, so dass es einen Haufen Taktiken gab.

In dieser Situation fragte Benedikt, ob er seine Mutter zum Abholen anrufen könnte. Ich bejahte dies, immer noch in Baos Stellung versunken, schließlich waren ja schon eine Menge Spieler fertig. Grover warf nun seine Müllhalde weg, es stand nur noch 4:2.

Kurz darauf gab auch Thomas seine Stellung nach wieder einmal langem Kampf schließlich auf. Und wie er im Auto gesagt hatte: Er musste sofort los. Das hatte ich natürlich völlig vergessen! Das Auto von Benedikt war gerade erst abgefahren. Toll gemacht, Peter! Der Bahnhof von Langenselbold befindet sich außerhalb, gut 45 Gehminuten entfernt! Glücklicherweise erklärte sich mit Uwe ein Spieler der Gegner bereit, uns nach dem Spiel zum Bahnhof zu fahren. Thomas konnte los, Grover und ich verfolgten das Spiel des Geparden.

Der Rauch hatte sich glücklicherweise inzwischen verzogen und Bao hatte in Zeitnot in letzer Sekunde noch eine Mattdrohung des Gegners entdeckt und entschärft und erreichte schließlich ein Schwerfiguren-Endspiel mit 2 Mehrbauern. Die große Verwertungsphase bekamen wir aber nicht zu sehen, da der Gegner ein schnelles Selbstmatt fabrizierte.

Schwarz am Zug setzt sich Matt in 2 Zügen (Auflösung ganz unten)

Mit 5:3 entführen wir gegen dezimierte Gegner zwei wichtige Punkte. Und diese verdanken wir dieses Mal in erster Linie unseren Ersatzspielern (Bao, Benedikt, Dominik). Und ich sollte mich nochmal dafür entschuldigen, dass

  • ich Robert trotz Vorkenntnis die falsche Farbe gegeben habe
  • ich Thomas im Auto nicht richtig zugehört habe
  • der Bericht dieses Mal etwas zu lang wurde!

Spruch des Tages (Bao auf der Rückfahrt im Zug): Ach, die waren gar nicht komplett...?

Auflösung Selbstmatt: 1. ...h5?? 2. Dxh5 Kg8 3. Te8 matt


Bezirksoberliga

Gießen 2 - FTV 1830 III 3:4

von Günther Reinhold

Hintergrundstrategie und Sieg mit 4 Brettpunkten

Aufgrund einiger Ausfälle, vor allem in unserer zweiten Mannschaft, war an diesem Spieltag allgemeines Aufrücken angesagt. Für den Kampf gegen Gießen 2 war unsere dritte Mannschaft mit vier Ersatzspielern aufgestellt. Als dann auch noch Dominik in letzter Minute in die 2. Mannschaft beordert wurde, mussten wir in der 3. Mannschaft mit 7 Spielern auskommen, da die 4. Mannschaft mit nur 5 Spielern noch schlechter dran war (aber dann sogar mit 5 : 3 gewonnen hat). Hendriks Strategie im Hintergrund, der diesmal keine Schachfiguren ziehen, sondern „nur“ Spieler aufstellen musste, hat sich bewährt: Am Ende hat nur die 5. Mannschaft verloren – den Letzten beißen bei diesem System die Hunde.

Das Spiellokal von Gießen liegt nicht nur außerhalb des Frankfurter S-Bahn-Netzes sondern auch einige km vom Bahnhof Gießen entfernt. Da unsere Mannschaften 1, 3, 4 und 5 alle dorthin mussten, brauchten wir einige Autos, was zum Glück (auch dank Hendrik) organisiert werden konnte. Entsprechend gab es gegen 13 Uhr eine große Versammlung am Frankfurter TV und nur leichte Verwirrung, wer wo mitfahren wollte. Weil nie alle pünktlich sind, setzte sich das letzte Fahrzeug erst um 13:15 in Bewegung („oh, das Navi sagt, wir brauchen mindestens 45 Minuten“). Wir hätten übrigens Dominik davon abgehalten, mit nach Gießen zu fahren, wenn Peter dies nicht schon verhindert hätte.

Das Navi hatte recht - um Punkt 14:00 trafen so ziemlich als letztes die Kapitäne unserer 4. und 3. Mannschaft (Johannes und ich) am Spiellokal ein. Verwirrung gab es beim Ausfüllen der Spielberichtskarten – es wurden zunächst Mannschaften vertauscht, was erstaunlich oft vorkommt, bis schließlich die Partien beginnen konnten. Am ersten Brett Gießen 2 – FTV 3 stand es bald 0 : 0, beide Mannschaften hatten hierhin nicht aufrücken wollen (die Gegner bestimmt aus Angst vor Dominik) und jeweils einen gemeldeten aber fehlenden Spieler aufgestellt (in unserem Fall Dirk).

Als erstes erreichte Frederik an Brett 7 mit Weiß eine remisverdächtige Stellung, was dann auch vereinbart wurde. Er war in einem offenen Sizilianer nicht zu einem nachhaltigen Angriff gekommen, während seine Gegnerin von der Bauernstruktur her gut für das Endspiel gerüstet schien. Mit Blick auf die anderen Bretter war das Remis aus unserer Sicht okay.

Zeitgleich konnte Alex seine Partie (mit Schwarz an Brett 5) gewinnen. Er hatte mit Weiß früh Raumvorteil erreicht und irgendwann einen Bauern gewonnen. Das Ende habe ich nicht verfolgt.

Auch Andy (mit Schwarz an Brett 8) gewann bald. Er hatte in einem offenen Spiel von Anfang an Initiative entwickelt. Sein Gegner konnte einen Königsangriff zwar abwehren, aber nur auf Kosten einer Figur (wenn ich das richtig mitbekommen habe), was letztlich den Ausschlag gab. Stand 2,5 : 0,5 aus unserer Sicht.

Michael Gude (mit Schwarz an Brett 6) kam zu seinem ersten Spiel in der 3. Mannschaft. Er hatte ein komplizierte Stellung aus einem Dg4-Franzosen mit beiderseitigem Angriff erreicht. Sein lang rochierter König wurde von drei gegnerischen Schwerfiguren bedroht, während der weiße König gar nicht rochiert hatte und Drohungen durch Michaels Dame ausgesetzt war. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Uli seine Partie gewinnen würde, weshalb ich Michael bat, ein Remis anzusteuern. So kam es dann auch in durchaus unklarer Stellung, Stand 3 : 1 aus unserer Sicht. Aus Sicht der Gegner wäre hier allerdings Weiterspielen angesagt gewesen, denn mit den nun anvisierten 4 Brettpunkten aus 7 Partien würden wir 2 Mannschaftspunkte bekommen (als langjähriger Verbandsspieler erinnere ich mich noch an eine frühere Regel, dass man dazu mindestens 4,5 Brettpunkte brauchte, aber das ist lange her…).

Meine eigene Partie (mit Schwarz an Brett 4) war ein Dameninder und über weite Strecken ausgeglichen. Der Computer findet auf beiden Seiten keinen Fehler…bis bei reduziertem Material (beide hatten außer ein paar Bauern nur noch T + L) meine Aufmerksamkeit nachließ und ich eine Qualität einstellte - Stand 3 : 2 für uns.

Uli an Brett 3 hatte endlich mal Weiß, dafür aber einen sehr redseligen Gegner erwischt - richtig gelesen, ich meine seinen Gegner! Neben durchaus unterhaltsamen Bemerkungen in hessischer Mundart (ich saß ja direkt am Nebenbrett), nervte es etwas, dass der Gegner bei fast jedem Zug Ulis Hilfe für die Notation brauchte („also das war jetzt der xte Zug, du hast vorher soundso gezogen dann hab ich soundso gezogen, ach ne, das war soundso…“). Die dadurch entstehende Unruhe sorgte wiederum für etwas Unmut bei der an den Nachbartischen sitzenden 1. Gießener Mannschaft, wobei sich der Unmut unberechtigterweise auch gegen Uli richtete. Nach einem kurzen Disput beruhigte sich die Lage zum Glück wieder. Ach ja, Schach wurde auch gespielt – Ulis Gegner baute sich sehr zurückhaltend auf, ließ sich Turm und Bauer abnehmen, aber wehrte sich dann noch sehr lange bis zum unvermeidlichen Verlust. Stand 4 : 2 für uns nebst Mannschaftssieg.

Oli (an Brett 2 mit Schwarz) wehrte sich bei zunächst geschlossener Stellung lange gegen seine starke Gegnerin, die geduldig Ihre komplette Bedenkzeit verbrauchte, nichts anbrennen ließ, nach und nach ihre Stellung verbessern konnte, zwei Bauern und schließlich die Partie gewann. Endstand 4 : 3 für uns.

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