Hessische Mannschaftsmeisterschaft U12

Vom 19.-20. Juni war es so weit: Das erste offene Jugendturnier der Hessischen Schachjugend seit sehr sehr langer Zeit – und dann direkt mit Übernachtung. Mit gleich fünf Spielern und zwei Betreuern nahmen wir teil, Austragungsort war die Jugendherberge Biedenkopf. Bereits die gemeinsame Anreise war ein kleines Abenteuer, los ging es früh am Samstagmorgen vom Frankfurter Hauptbahnhof. An den Start gingen für uns Konstantin Matsoukas, Bela Carls, Zhifei Yang, David Schallenmüller und Maximilian Karius.

Unter Anleitung von Hendrik Raab und Dominik Storch machte bereits die erste Teambesprechung, in der es neben dem Wettkampf auch um die allgemeinen Verhaltensregeln und die Hygienebestimmungen der Jugendherberge ging, klar, dass die Freude der Kinder groß war, nach langer Zeit einfach mal wieder in der Gruppe unterwegs zu sein. Dieses Bedürfnis anerkennend führten wir zwar durchaus die ein oder andere Partieanalyse durch und versuchten eine bestmögliche Spielvorbereitung, ließen unseren jugendlichen Spielern aber auch viel Freizeit, die vor allem auf dem großzügigen Außengelände bei meist gutem Wetter ausgiebig ausgekostet wurde. Ein Highlight war anschließend am Samstagabend das gemeinsame Anschauen des deutschen EM-Vorrundenspiels gegen Portugal – zu diesem Zeitpunkt erahnte noch keiner das spätere frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft aus dem Turnier.

Doch auch schachlich konnte man mit dem Verlauf durchaus zufrieden sein. Unser Team startete direkt mit einem Sieg gegen das Schachforum Darmstadt in das Turnier. Am Ende erreichten wir mit 5:5 Punkten einen ordentlichen 5. Platz – bei insgesamt 10 teilnehmenden Mannschaften. Eine Niederlage setzte es unter anderem gegen den späteren Hessenmeister, Makkabi Frankfurt. Erfolgreichster Spieler unserer Mannschaft war unser Kaderspieler Konstantinos Matsoukas, welcher an Brett 1 vier von fünf möglichen Punkten holte.

Ein großer Dank geht an Justus und Friedi von der Hessischen Schachjugend, die durch ihre Initiative und Organisation das Turnier erst möglich gemacht haben – und dann vor Ort auch für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich zeichneten.

von Hendrik Raab