Frauen-Regionalliga
FTV 1860 I - Hamelner SV 2,5:1,5
von Mari Avanyan
Am 15. März fand das letzte Spiel der Frauen-Regionalliga West statt und unsere erste Mannschaft trat in voller Stammaufstellung zu Hause an. Nach der Niederlage vor zwei Wochen war es für uns sehr wichtig, die Damenmannschaft des Hamelner SV zu besiegen.
Den ersten halben Punkt für unser Team holte Maria an Brett 2. Nachdem sie den Fehler ihrer Gegnerin nicht ausgenutzt hatte, geriet sie unter Druck und bekam eine Stellung, in der ihre Gegnerin weiterhin dominieren konnte. Marias Gegnerin bot ihr jedoch ein Remis an, das sie auch annahm. Später erwies sich genau dieser halbe Punkt als entscheidend für den Mannschaftssieg.
An Brett 3 hatte ich nach der Eröffnung einen klaren positionellen Vorteil. Nach einigen ungenauen Zügen meinerseits wurde die Stellung jedoch ausgeglichen. Im 22. Zug übersah meine Gegnerin die Fesselung, machte einen Fehler und verlor einen Bauern. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur noch wenige Minuten auf der Uhr, konnte mit höchster Konzentration die Partie aber trotzdem gewinnen.
Einen weiteren Sieg sicherte uns Magdalene. Im Mittelspiel machte ihre Gegnerin einige Fehler, sodass es zu einem Endspiel mit klarem Vorteil für Magdalene kam. Mit wenig Zeit auf der Uhr machte sie jedoch im 36. Zug einen Fehler, wodurch ein schneller Gewinnweg verpasst wurde. Zum Glück reichte der verbleibende Vorteil dennoch zum Sieg.
Am längsten dauerte das Spiel von Diana an Brett 1. Von Beginn an hatte die Partie einen positionsorientierten Charakter. Im Mittelspiel wurde ein ungenauer Zug gemacht, der Dianas Stellung verschlechterte. Ab dem 15. Zug geriet sie in Zeitnot, was eine weitere Ungenauigkeit verursachte. Am Ende konnte Dianas Gegnerin einen Vorteil und später zusätzliches Material gewinnen und letztlich Diana besiegen.
Damit stand es am Ende 2,5-1,5 für uns.
Insgesamt war es ein spannender Kampf, der für unsere Mannschaft gut ausging und uns einen guten Platz in der Endtabelle brachte - und damit insbesondere den Klassenerhalt gegen die direkten Konkurrentinnen aus Hameln sicherte.

Glückliche Gesichter nach spannendem Kampf:
Diana, Magdalene, Maria und Mari (v.l.n.r.)