von Peter Ortinau

„Wie schon im Vorjahr“ wird dieses Mal häufiger im Artikel vorkommen. Denn wie schon im Vorjahr hieß unser Gegner im Viertelfinale des Pokals SC Hattersheim. Und wie schon im Vorjahr mussten diese mit FM Wolfgang Gerstner auf ihren mit Abstand stärksten Spieler verzichten. Somit waren wir von der DWZ her klarer Favorit, auch wenn das Ergebnis am Ende etwas knapper ausfallen sollte.

Der Mannschaftskampf begann aber dennoch etwas anders als sonst. Denn Bennet – frisch gebackener Deutscher Meister der U10 – kam zu seinem ersten Pokaleinsatz auf Landesebene und brachte uns auch noch direkt in Front: Am vierten Brett hatte sein Gegner sichtlich Mühe mit der Eröffnung und verlor eine Figur. Bennet brachte die Partie besonnen zu Ende und es stand 1:0 für uns.

In einer eher unauffälligen Partie remisierte Grover anschließend sicher mit schwarz am dritten Brett. Dadurch war auch das Thema Blitzentscheid wegen ausgeglichener Berliner Wertung vom Tisch. Für die Entscheidung sorgte anschließend unser zweiter Meister, ich nenne ihn mal IMeister Sven, am Spitzenbrett. Sein Gegner verlor ebenfalls eine Figur und anschließend die Partie: 2,5:0,5.

Somit war das Weiterkommen bereits gesichert, Michael arbeitete am zweiten Brett noch am vollen Punkt. Er hatte Turm + Läufer gegen die Dame (plus je 2 weitere Leichtfiguren), allerdings war die gegnerische Armee quasi komplett unbeweglich. Nur die Dame konnte noch ziehen und versuchte, nachdem der Michael einmal den Gewinnzug verpasst hatte, ein Dauerschach zu geben. Michaels König trat die Flucht nach vorne an – und lief direkt in eine Gabel, die den Turm kostete. Ein sehr glücklicher Punkt für die tapferen Hattersheimer.

Mit 2,5:1,5 sind wir somit ins Halbfinale eingezogen (SO, 12.08., 14 Uhr). Nun haben wir erstmals ein Heimspiel im Wettbewerb. Und wie schon im Vorjahr heißt der Gegner im Halbfinale Zweitligist SV Oberursel. Im bisherigen Wettbewerb hat sich die Mannschaft keine Blöße gegeben und trat in der Regel mit 3 Titelträgern an.

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