von Verena Klees

Beim Blick auf unsere goldene Ehrentafel schien man doch einen starken Spieler unseres Vereins bisher zu vermissen...
Das sollte sich diese Vereinsmeisterschafts-Saison ändern...

Thomas Casagrande ist Vereinsmeister!!

Thomas%20Casagrande

In der Startrangliste hinter Lucas (der vorzeitig ausstieg) und vor Nils in den TOP 3 gesetzt, bewies er zuletzt auch mit einem Remis gegen den immerhin 200 DWZ-Punkte stärkeren Lucas in der Stadtmeisterschaft, dass mit ihm definitiv zu rechnen ist.
So konnte auch nur Robert in Runde 5 mit einem Remis die ansonsten weiße Weste des Mannes, der gerne Westen trägt, beschmutzen. Gleich in der nächsten Runde bewies Thomas dann jedoch gegen Nils, dass er nicht gewillt war, weitere (halbe) Punkte abzugeben.
Dass Thomas auf Nachfrage von mir keinen bestimmten Gegner oder keine Partie dieser VM-Saison herausheben möchte, zeigt vielleicht einmal mehr, was für ein sympathischer und besonnener Mensch er ist, dem man den Sieg nur gönnen kann.

Und wie lief's beim Rest so?
Mit einer Turnierleistung von 1946 DWZ war Robert ein absolut würdiger Verfolger.
Der Blick auf die inoffizielle DWZ-Auswertung verrät außerdem, dass allen voran Umut ein absolut starkes Turnier gespielt hat! 194 Punkte DWZ-Plus hätte er für seine 4 Siege und 1 Remis erhalten!!
Hendrik hat erstaunlich wenige Remis gespielt und hätte sich mit seinen 4 Siegen und 1 Remis ein DWZ-Plus von starken 58 Punkten erabeitet.
Beim gleichen Plus läge ich, mir kam dabei nicht zuletzt mein Überraschungssieg (die Gewinnerwartung liegt bei den vorhandenen 600 Punkten DWZ-Unterschied bei 0) gegen Dirk in einer spannenden Partie sehr zugute.
Und auch Sebastian Seer machte eindeutig klar, dass seine DWZ von aktuell 969 Punkten zuallererst seiner Schachjugend geschuldet ist und nicht seinem Erwachsenen-Spielniveau entspricht.

Den inoffiziellen „Vranic-Cup“ bei der ersten Teilnahme unseres Familiengespanns in der Vereinsmeisterschaft sicherte sich Dusko mit 2 Punkten durch die bessere Buchholz knapp vor seinem Sohn Mladen, indem er beide seine Söhne besiegte.

Mit 26 gestarteten und 24 verbliebenen Teilnehmenden und nur 5 kampflosen aus insgesamt 173 Partien war es auch dieses Jahr wieder eine schöne Vereinsmeisterschafts-Saison, nochmals einen herzlichen Glückwunsch an Thomas und danke an Nils für die jedes Jahr gute Organisation!

Alle Ergebnisse > hier

Eine Kuriosität ist zum Abschluss dann doch noch zu erwähnen: In Runde 6 waren die Schwarz-Spieler:innen wohl von Beginn an mit einem Fluch belegt...denn in dieser Runde gewann nur Weiß - selbst in der kampflosen Partie (!), zu der man wohl mutmaßen darf, dass Jan Siebert sich angesichts der orakelhaften Vorergebnisse sicher war, dass das Spielen dieser Partie gegen die Weiß-Übermacht in Runde 6 ohnehin vergebens sein würde…😉

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